Was kann Künstliche Intelligenz in der Medizin leisten und wo liegen ihre Grenzen? Darüber sprach Prof. Dr. Michael Marschollek am 17. September 2026 im phaeno Science Center in Wolfsburg. Im Mittelpunkt standen aktuelle Forschungsarbeiten bei CAIMed und die Frage, wie KI zu einer besseren, personalisierten Gesundheitsversorgung beitragen kann.

Unter dem Titel „Künstliche Intelligenz in der Medizin: Was geht und was nicht?“ gab Marschollek Einblicke in die Forschung am niedersächsischen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und kausale Methoden in der Medizin. Dabei beleuchtete er, welche Möglichkeiten innovative KI-Methoden für die Versorgung eröffnen und welchen Beitrag sie zur Bewältigung von Erkrankungen wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Infektionen leisten können.

Neben den Potenzialen standen auch technische und ethische Fragen im Fokus: Wie lassen sich neue Methoden in die Versorgung übertragen? Wo kann KI den Alltag in Kliniken und Arztpraxen bereits unterstützen? Und wo bleibt menschliche Expertise unverzichtbar? Der Vortrag griff damit zentrale Fragen an der Schnittstelle von Forschung und medizinischer Praxis auf.

Die Veranstaltung war Teil der vierteiligen öffentlichen Vortragsreihe „Wer gestaltet unsere Zukunft – wir oder die KI?“, die von der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft (BWG) und der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen (NAWG) veranstaltet wurde. Der Vortrag im Wissenschaftstheater des phaeno wurde auch per YouTube-Livestream übertragen.

Weitere Informationen zur Vortragsreihe auf der Website des phaeno